Übergang der Räte

Die Amtszeit der aktuellen Pfarrgemeinderäte endete 2019. Gleiches gilt für die Kirchengemeinderäte und die Hälfte der Mitglieder der Verwaltungsräte.

Damit die verschiedenen Räte ihre Geschäfte über das Ende der Amtszeit fortführen können, gibt es ein Übergangsmandate. Das bedeutet konkret: Die bisherigen Mitglieder der Räte wurden gebeten, ihre Aufgabe bis zum Beginn der neuen Pfarrei fortzuführen. Von 154 gefragten Ratsmitgliedern im Dekanat Saarlouis haben 116 zugestimmt, ihre Aufgabe übergangsweise weiter zu führen und 26 haben sich nicht ausdrücklich geäußert im Bewusstsein, dass dies einer Zustimmung gleich kommt. Nur 12 haben eine Verlängerung ihrer Amtszeit abgelehnt.

Bei den Verwaltungsräten war dies anders. Der Unterschied ergibt sich aus der Tatsache, dass bei jeder Verwaltungsratswahl, die alle vier Jahre stattfindet, nur die Hälfte der Mitglieder durch die Pfarrgemeinderatsmitglieder neu gewählt wird. Eine Amtszeit im Verwaltungsrat beträgt acht Jahre. So ist ein kontinuierliches Arbeiten gewährleistet.

Für die Ende 2019 ausscheidenden Mitglieder der Verwaltungsräte haben die Pfarrgemeinderäte, wie bislang, Mitglieder nachgewählt. Die Amtszeit für alle Verwaltungsratsmitglieder wird dann ebenfalls mit der Gründung der neuen Pfarrei enden.

Um den ersten Rat der Pfarrei zu bilden, wählt die Wahlversammlung, die aus allen Mitgliedern der Pfarrgemeinde-, Verwaltungs- und Kirchengemeinderäte besteht, 30 Personen.