Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner ablegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Informationen zum weiteren Vorgehen

Aufgrund der weiteren Ausbreitung der Corona-Virus-Infektion müssen weitere Massnahmen im gottesdienstlichen und kirchlichen Bereich ergriffen werden.

 

  • Alle öffentlichen Gottesdienste (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten usw.) unterbleiben, sowohl in geschlossenen (auch privaten) Räumen. Dies betrifft auch die vor uns liegenden Kar- und Ostertage.

  • Auch für diesen Zeitraum angesetzte Firmungen werden auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, wenn sich die Situation wieder normalisiert hat.

  • Bereits heute musste wegen der notwendigen Planungssicherheit entschieden werden, dass auch die Feiern der Erstkommunion, die für April und Mai geplant waren, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden müssen, an dem sich die Situation wieder normalisiert hat.

  • Taufen und Trauungen müssen verschoben werden. eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen. 

  • Bei Beerdigungen werden die Sterbeämter ausgesetzt d.h. es finden keine Hl. Messen mehr statt. Bis auf Weiteres wird es nur noch Trauerfeiern direkt am Grab oder vor der Friedhofshalle und nur im allerengsten Familienkreis und entsprechend der örtlichen Vorgaben geben. Die Uhrzeiten der Beisetzungen  wurden wie folgt festgelegt: Vormittags um 11.30 Uhr und nachmittags um14.30 Uhr. 

  • Die Priester feiern die Sonntagsmesse stellvertretend für die Gläubigen und – da wo es sinnvoll erscheint – auch Werktagsgottesdienste zur angesetzten Uhrzeit und am angesetzten Ort dennoch, auch ohne Beteiligung von Gläubigen. In diesen Messen wird besonders in Ihrenpersönlichen Anliegen gebetet, das gilt insbesondere für die Messbestellungen, die bereits im Pfarrbrief (ab dem 14.03.2020) veröffentlicht sind. Messbestellungen können weiterhin bestellt werden. Gleiches gilt für die Gottesdienste in geschlossenen klösterlichen Gemeinschaften, die ebenso „stellvertretend“ Eucharistie feiern und das Gebet vor Gott tragen. Dies, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein. Die Sonntagsmesse im Dom wird sonntags  um 10 Uhr per livestream auf der Homepage des Bistums übertragen. 

  • Die Gläubigen sind einzuladen, sich zu dieser Zeit zu Hause geistlich dem Gottesdienst in der Kirche zu verbinden, Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren. Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit.

  • Die Kirchen werden vorerst (bis es von staatlicher Seite andere Anweisungen gibt) offengehalten als Orte des persönlichen Gebetes. 

  • Die Pfarrbüchereien, Pfarrheime und und weiter kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen. Auch private Feiern an diesen Orten sind verboten.

  • Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen unterbleiben. Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, gestaltete Kar- und Ostertage, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Chorproben, Wallfahrten, Freizeitmaßnahmen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral usw. 

  • Die Seelsorge ist weiter zu gewährleisten, dies unter Beachtung des angemessenen Eigenschutzes, der in besonderer Weise für ältere Seelsorgerinnen und Seelsorger und für solche mit Vorerkrankungen gilt, da sie zur Risikogruppe der Corona-Erkrankung gehören. Dies heißt insbesondere:

  • Persönliche Krankenbesuche müssen wegen der Gefahr einer Ansteckung der alten und kranken Menschen unterbleiben. Stattdessen halten die Seelsorgerinnen und Seelsorger telefonisch Kontakt. 

  • Das Sakrament der Krankensalbung und die Wegzehrung wird den Schwerkranken und Sterbenden  gespendet.

  • Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch und digital und soweit als möglich und sinnvoll auch persönlich für die Gläubigen erreichbar. Falls sie ein persönliches Gespräch wünschen, wenden Sie sich bitte telefonisch an die Pfarrbüros.

  • Die Pfarrbüros bleiben besetzt, können aber nur noch telefonisch und per E-Mail erreicht werden.

Diese Regelungen gelten ab sofort und ohne Ausnahme, zunächst mindestens bis zum 30.04.2020. Wir werden Sie entsprechend der aktuellen Entwicklungen über Änderungen zeitnah informieren.

Die Informationen sind zu finden unter: https://www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/