Nachrichten

„Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich (Apg 28,2)“

Gottesdienst während der Gebetswoche für die Einheit der Christen in Saarlouis

Am Mittwoch, den 22. Januar 2020 um 18.00 Uhr, wird in der katholischen Kirche St. Crispinus in Saarlouis-Lisdorf ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, der eingebettet ist in die weltweit begangene Gebetswoche für die Einheit der Christen. Über alle Grenzen hinweg verbindet diese Woche Kirchen, Konfessionen und Kulturen. Im gemeinsamen Beten und gottesdienstlichen Feiern wird die geistliche Mitte der Kirchen erlebt – jenseits aller Unterschiede. Getragen wird der Gottesdienst von der evangelischen Kirchengemeinde in Saarlouis und dem Dekanat Saarlouis.

Die Texte für die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2020 kommen aus Malta. Die römisch-katholische Bischofskonferenz hat sie in Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Malta erarbeitet. Das Thema „Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“ bezieht sich auf die Apostelgeschichte, die schildert, wie der Apostel Paulus und seine Mitreisenden Schiffbruch auf Malta erleiden. Die Schiffbrüchigen werden von der einheimischen Bevölkerung gastfreundlich aufgenommen und versorgt. Die maltesischen Christen sehen in dieser Geschichte die Wurzeln des christlichen Glaubens und der christlichen Gemeinde auf ihrer Insel. Daran wird jedes Jahr am 10. Januar mit einem eigenen Festtag erinnert.

Die Geschichte vom Schiffbruch des Paulus wird von der internationalen Vorbereitungsgruppe für die Gebetswoche in den Kontext von Flucht und Migration heute gestellt: Auch in unserer Zeit sehen sich viele Menschen auf demselben Meer denselben Schrecken gegenüber. Dieselben Orte, die in der Lesung genannt werden, kommen in den Geschichten heutiger Flüchtlinge vor. In anderen Teilen der Welt begeben sich viele andere auf ebenso gefährliche Reisen zu Lande und zur See, um Naturkatastrophen, Krieg und Armut zu entkommen. Diese Menschen sind besonders auf die Gastfreundschaft anderer angewiesen.

Seit 1968 wird die Gebetswoche für die Einheit der Christen, deren Ursprünge bereits auf das Jahr 1910 zurückgehen, gemeinsam vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Kommission Glaube und Kirchenverfassung vom Ökumenischen Rat der Kirchen vorbereitet. Jedes Jahr werden die Texte von einer anderen Region der Welt vorbereitet. Die Woche findet weltweit vom 18. bis 25. Januar statt.

Die Gebetswoche wird seit 1908 gefeiert. Seit 1968 wird sie gemeinsam von dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) verantwortet. Der ÖRK und die katholische Kirche arbeiten bei der Vorbereitung der Gebetswoche zusammen.

Vorbereitet wurde der Gottesdienst in Saarlouis vom ökumenischen Arbeitskreis.

Weitere Informationen unter: www.gebetswoche.de

„Nix für Feiglinge“ von der Kabarettistin und Schauspielerin Sabine Henke

Kirchenkabarett für Engagierte in den Pfarrgemeinden

am 17. Januar 2020 um 19.00 Uhr

Stadthalle Lebach, Pfarrgasse 10, 66822 Lebach

Kirchenaustritte? Reformstau? Sinnkrise?

Jammern war gestern! Heute ist Mut statt Wut angesagt.

Große Veränderungen tun not. Gerade in der Kirche.

Wäre da nicht der gemeine, gemeindliche Dschungel, der sich selbst im Weg steht. Aber - unterschätzen Sie sie nicht, die wackeren Treuen, den heiligen Rest.

Der könnte nämlich tief Luft holen, intensiv träumen und zur Tat schreiten.

Und dann bliebe kein Stein auf dem anderen, und kein Auge trocken.

Also: Lachen und machen.

Mit gewohnt starkem Wortwitz, ausgefeilten Texten und darstellerischer Wandlungsfähigkeit stellt Sabine Henke, eine der profiliertesten Kirchenkabarettistinnen in Deutschland, ihre Figuren auf die Bühne.

Nach einem Auftritt schrieb der Weser-Kurier: „Die Zuhörer, die das gleichnamige Programm der Dortmunder Kirchenkabarettistin im prall gefüllten Gemeindehaus … verfolgt hatten, amüsierten sich königlich und belohnten den Auftritt der quirligen Mittfünfzigerin mit lang anhaltendem Beifall.“

Der Eintritt ist frei – der Abend soll ein kleines „Danke schön“ und eine Ermutigung für ihr Engagement in der Pfarrgemeinde sein.

Veranstaltet wird der Abend von den Dekanaten Dillingen, Merzig, Saarlouis und Wadgassen, der Pfarrei der Zukunft Wadern zusammen mit der Kath. Erwachsenenbildung in Saar-Hochwald.

Infos: Dekanat Saarlouis, Tel. 06831/76 99 55 12, www.dekanat-saarlouis.de

Gedenkfeier für früh verstorbene Kinder in Schwarzenholz

Der Verein „SternenEltern Saarland“ sowie das Dekanat Saarlouis und die Pfarreiengemeinschaft Saarwellingen laden wie im letzten Jahr am Sonntag, den 8. Dezember 2019 zu einem Gedenkgottesdienst für früh verstorbene Kinder ein.

Er findet um 16.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Bartholomäus in Schwarzenholz statt (Bartholomäusstraße 14, 66793 Saarwellingen-Schwarzenholz). Der zweite Sonntag im Dezember ist ein weltweiter Gedenktag für alle verstorbenen Kinder. Die gottesdienstliche Gedenkfeier in Schwarzenholz wird mit Musik, Gesängen, Texten und Gebeten gestaltet.

Eingeladen sind Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde und Nahestehende, die um ein verstorbenes Kind trauern, aber auch alle Menschen, die an dieser Gedenkfeier teilnehmen möchten

Die musikalische Gestaltung übernehmen Citizen Tim (Gesang), Gerd Rech (Orgel) und Stefanie Riga (Blockflöte).

Kontaktpersonen sind Sandra Kern, 1. Vorsitzende von Sterneneltern Saarland e.V., Gemeindereferentin Daniele Weber, Pfarreiengemeinschaft Saarwellingen und Pastoralreferent Rolf Friedsam, Dekanat Saarlouis.

Weitere Informationen unter: www.sternenelternsaarland.de

Gedenkstunde für verstorbene Kinder in Merzig - Mechern

Die Gesprächskreise für trauernde Eltern in Merzig und Saarlouis und der Verein „Trauernde Eltern und Kinder im Saarland e.V.“ laden für Sonntag, den 8. Dezember 2019 wieder zur Gedenkstunde für verstorbene Kinder ein. Sie findet um 15.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Quiriakus in Merzig – Mechern statt. Der zweite Sonntag im Dezember ist ein weltweiter Gedenktag für alle verstorbenen Kinder. Die gottesdienstliche Gedenkstunde in Mechern wird mit Musik, Gesängen, Texten, Gebeten und dem Entzünden von Lichtern gestaltet.

Eingeladen sind Eltern, Geschwister, Verwandte, Freunde und Nahestehende, die um ein verstorbenes Kind trauern. Wer möchte, kann ein Bild des verstorbenen Kindes mitbringen und es am vorbereiteten Erinnerungsort aufstellen.

Die musikalische Gestaltung übernehmen der Projektchor zur Gedenkstunde unter der Leitung von Waltraud Krompholtz, Manuel Olmscheid (Piano) sowie die Band Dr3iklang!.

Die Gedenkstunde wird von Eltern aus den Gesprächskreisen vorbereitet und gestaltet. Kontaktperson ist Pastoralreferent Jürgen Burkhardt, Dekanat Merzig, Telefonnummer 06861 – 77499, E-Mail: juergen.burkhardt@bgv-trier.de

Infoabend: Seenotrettung mit Lorenz Schramm von Seawatch.org

  • Wann?: Donnerstag 14.11.2019 um 18.00 Uhr
  • Wo?    : Karl-Thiel-Haus, Donatusstraße 33, 66740 Saarlouis

Das Dekanat Saarlouis und der Caritasverband Saarlouis, die gemeinsam im Willkommens-netz.de in der Flüchtlingshilfe des Bistums Trier arbeiten, laden ein zu diesem Infoabend, der sich dem weiterhin hochaktuellen Thema der Seenotrettung widmet.

Was bedeutet Seennotrettung? Wer sind die Menschen, die auf hoher See vielen Geflüchteten das Leben retten? Wie funktioniert eine solche Rettungsmission und wie wird sich darauf vorbereitet? Welche Rolle spielen Politik und gesellschaftliche Stimmungen für eine Rettungsmission?

Lorenz Schramm von Seawatch.org, der selbst schon bei 5 Rettungsmissionen dabei war, wird fachkundig referieren - zu all diesen Fragen und den Fragen, die die Teilnehmenden mitbringen.

Der Eintritt ist frei.

Herzliche Einladung zur Oranna Wallfahrt 2019 am Montag, den 16. September

Die Prozession beginnt um 9.00 Uhr an der Kreuzkapelle (Friedhof) in Berus, anschließend ist um 10.00 Uhr in St. Oranna das Pilgeramt. Herr Dechant Hans-Georg Müller, Dekanat Saarlouis, wird in diesem Jahr das Pilgeramt mitfeiern und die Festpredigt halten.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu einem gemeinsamen Mittagessen im Haus Bergfried in Berus eingeladen.

Pilgern auf dem Jakobsweg von Konz nach Perl 14. - 16.06.2019

Das Dekanat Saarlouis lädt ein zum Pilgern auf dem Jakobsweg Trier-Vézelay. Der Pilgerweg führt in 3 Tagesetappen von Konz bis Perl.

Freitag,    14.6Konz – Rehlinger Kircheca. 14 km
Samstag, 15.6.Rehlinger Kirche - Borgca. 19 km
Sonntag,  16.6.Borg - Perlca. 6 km

Der Pilgerweg wird begleitet von geistlichen Impulsen am Morgen, unterwegs und am Abend. Einzelne Wegabschnitte gehen wir bewusst im Schweigen. Am Sonntagmorgen feiern wir Eucharistie mit der Pfarreiengemeinschaft Perl.

Wir übernachten in der Jugendherberge an der Saarschleife in Dreisbach  in Doppelzimmern mit Dusche/WC – die Fahrwege sind nach/von dort gut machbar. Wir haben dort Vollpension – warmes Abendessen und Frühstück; für den 15. und 16.6. erhalten wir Lunchpakete. Der Tagesproviant für den 14.6. ist mitzubringen!

Ein Begleitfahrzeug/Klein-Bus transportiert das Gepäck, steht für die Transfers vor Ort und in Notfällen zur Verfügung.

Die An- und Abreise sowie die Zwischentransfers vor Ort erfolgen mit unserem Kleinbus und zwei PKW’s.

Abfahrt Saarlouis-Lisdorf, Kleinstraße 58, Freitag 14.6., um 8.00 Uhr; Ankunft am Sonntag 16.6. gegen 16 Uhr.

Die Höchstteilnehmer/innenzahl beträgt 13 Personen.

Das Leitungs- und Vorbereitungsteam bilden Reinhold und Marlene Bous aus Fraulautern mit Pastoralreferent Michael Mlynski.

Franz Waßmuth wird erneut als Fahrer die Begleitung übernehmen.

Ein verbindliches Vortreffen für alle, die mitpilgern wollen, findet statt am Donnerstag, dem 23.Mai, um 19.00 Uhr im Michaelssaal im Pfarrhaus Lisdorf. Dort ist der Kostenbeitrag von 130 Eurobar zu zahlen. Bitte beachten: Bei kurzfristiger Abmeldung ist keine Erstattung der Kosten möglich!

Schriftlicheverbindliche Anmeldung per Post oder Email bis zum 24. Mai beim Dekanat Saarlouis, Pastoralreferent Michael Mlynski, Kleinstraße 58, 66740 Saarlouis-Lisdorf. Mail: Michael.Mlynski(at)bistum-trier.de

Im Internet Informationen zum Jakobsweg und zur Jugendherberge Dreisbach u.a.:

Literatur: z.B.: Outdoor Jakobsweg Trier - Vézelay, von Norbert Rother und Ingrid Retterath, Conrad Stein-Verlag

Arbeitskreis Eine Welt 2018

Im Arbeitskreis Eine Welt haben 2018 Marlene und Reinhold Bous, Elsbeth Lubjuhn, Michael Mlynski, Anne Theisen und Gaby Thiery mitgewirkt, außerdem im Januar als Freiwillige aus Bolivien Nohelia Coca Alvarez. Unterstützt wurde unsere Arbeit wie schon seit längerer Zeit von Rolf Friedsam, Stefanie Riga, Helga Schmitt und Jürgen Thiery.
Ein großer Verlust war und ist der Tod unserer lieben Mitarbeiterin Elsbeth Lubjuhn am 14. Juli. Elsbeth fehlt uns sehr!
Der Arbeitskreis traf sich viermal zu Planungen, Auswertungen und Absprachen.

Fairer Handel

Produkte aus fairem Handel wurden jeweils einmal im Monat zum Verkauf angeboten in Maria Himmelfahrt bis Frühsommer 2018 und in St. Johannes bis Oktober 2018. Dabei wurde der AK in Maria Himmelfahrt von mehreren kfd-Frauen und in St. Johannes von Uwe Theisen unterstützt.

Produkte aus fairem Handel wurden jeweils einmal im Monat zum Verkauf angeboten in Maria Himmelfahrt bis Frühsommer 2018 und in St. Johannes bis Oktober 2018. Dabei wurde der AK in Maria Himmelfahrt von mehreren kfd-Frauen und in St. Johannes von Uwe Theisen unterstützt.
Produkte aus fairem Handel wurden jeweils einmal im Monat zum Verkauf angeboten in Maria Himmelfahrt bis Frühsommer 2018 und in St. Johannes bis Oktober 2018. Dabei wurde der AK in Maria Himmelfahrt von mehreren kfd-Frauen und in St. Johannes von Uwe Theisen unterstützt.
Mit dem Fair-Verkauf im Oktober 2018 haben wir diese langjährige Aktivität beendet – in erster Linie, weil die Verkaufszahlen doch sehr stark zurückgegangen sind. Dies ist sicherlich auch auf das große Angebot auf Fairtrade-Artikel im Handel zurückzuführen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die den Fair-Verkauf in der Pfarreiengemeinschaft durch ihre Mitarbeit und durch ihre Einkäufe getragen haben.
Wenn Sie den fairen Handel weiterhin direkt unterstützen wollen, nutzen Sie das Angebot des Weltladens ‚La Tienda’ in Saarlouis, des ‚Fairer Laden’ in Dillingen oder die Webshops von ‚Gepa’ oder ‚El Puente’.
Kritische Information zum Fairhandel finden Sie z.B. bei der Aktion Dritte Welt Saar –

http://www.a3wsaar.de/weltladen/fairer-handel/" www.a3wsaar.de/weltladen/fairer-handel/

Ein Schwerpunkt in 2018 war weiterhin die Bolivien-Partnerschaft.

‚Unsere’ bolivianische Freiwillige Nohelia Coca Alvarez ist am 24. Januar nach  Bolivien zurückgereist. Wir haben seit Januar 2017 ein sehr intensives und schönes Jahr mit  ihr verbracht. Der Kontakt blieb das ganze Jahr 2018 hindurch sehr eng – über alt bewährte (Briefe/Telefon) und neue Medien (Internet).
Im Rahmen der von der Diözesanstelle Weltkirche in Trier organisierten Begegnungsreise haben wir zwei Gäste aus Bolivien in Saarlouis empfangen. Antonia Cardozo Aviles aus Cochabamba und Elisabeth Palma Salazar de Cortez aus Sucre haben die sog. Erfahrungswoche vom 28.9. bis 6.10. bei uns verbracht. Die Woche ermöglichte u.a.: Einblicke in unser Alltagsleben (z.B. Essen und Rezepte) und unsere Festkultur; das Mitfeiern von Gottesdiensten in Saarlouis und Völklingen; Informationen und Austausch zum Leitthema ‚Wasser’; den Besuch der SLS-Expo, des Sozialkaufhaus und von La Tienda; eine Stadtführung in SLS; den Besuch aller Kirchen der Pfarreiengemeinschaft; den Besuch kirchlicher Einrichtungen wie die Kita Christkönig am Bahnhof SLS und den ‚welt.raum’ in Saarbrücken; Besuche von Sehenswürdigkeiten wie Saarpolygon und Cloef; und vor allem: intensiven persönlichen Austausch über unser Leben und unseren Glauben.
Antonia verbrachte vom 13.-21.10. noch eine 2. Woche bei uns; u.a. lernte sie so auch die Bolivien-Kleidersammlung kennen.
Der AK gestaltete die Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft mit zum Misereor-Sonntag am 17./18. März (Indien) und zum Missio-Sonntag am 27./28. Oktober (Äthiopien). Am Misereor-Sonntag wurde außerdem zum Solidaritäts-Fastenessen in St. Johannes eingeladen.

Für den AK Eine Welt – Michael Mlynski (Pastoralreferent)

Hospiz im Gespräch Autorenlesung: „Leben bis zuletzt. Was wir für ein gutes Sterben tun können.“

Dienstag, 28.Mai 2019, 19:00 Uhr
Evangelische Kirche Saarlouis, Kaiser-Friedrich-Ring

„Leben bis zuletzt“ ist ein Buch über die Angst vor dem Sterben, das mit jeder Seite Mut macht – für mehr Lebensqualität am Lebensende.
„Wir können nichts mehr für Sie tun“ – diesen Satz, vor dem sich so viele fürchten, gibt es bei dem Palliativmediziner Sven Gottschling nicht.
Sterbenskranken Menschen die verbleibenden Tage, Wochen und Monate und manchmal auch Jahre mit bestmöglicher Lebensqualität zu füllen und den Angehörigen eine anhaltende Erinnerung an das gute Ende eines geliebten Menschen zu bereiten, sieht er als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wie das ganz praktisch möglich ist, welche Mythen über das Sterben es dabei aufzuklären gilt, wie wir uns selbst darauf vorbereiten und als Angehörige damit umgehen können, beschreibt der Palliativmediziner in einer für medizinische Laien verständlichen Sprache.

  • Was hilft wirklich gegen Beschwerden am Lebensende wie Schmerzen, Übelkeit, Luftnot und Erschöpfung?
  • Wo ist der richtige Ort zum Sterben: Zuhause, unterstützt durch einen ambulanten Hospizdienst, im Krankenhaus, im Hospiz, auf der Palliativstation?
  • Wie begegnet man der Sprachlosigkeit – als Betroffener, als Angehöriger, gegenüber Kindern?
  • Wo bekomme ich Hilfe und die beste Unterstützung für meine ganz individuellen Bedürfnisse?

Sven Gottschling ist sich sicher: Es kann immer geholfen werden. Man muss sich nur die Mühe machen, genau hinzusehen, um eine humane Sterbebegleitung und damit ein Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Referent:
Prof. Dr. med. Sven Gottschling, Chefarzt im Zentrum für Palliativmedizin und
Kinderschmerztherapie im Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg

EINTRITT FREI
Veranstalter: Ambulantes Hospiz - und Palliativberatungszentrum Kreis
Saarlouis des Caritas Verbandes Saar- Hochwald e.V., Christlicher
Hospizkreis Saarlouis e.V.
Kontakt: AHPZ Saar- Hochwald, Bergstrasse 40, 66701 Beckingen
Tel.: 06835/607950 Mail: info@ambhospiz-caritas.de

Stellenausschreibung Klimainitiative: Bundesfreiwilligendienst oder FSJ

Nach dem Abi schon was vor?

Bei der Klimainitiative ENERGIEBEWUSST im Bistum Trier ist

ab dem 1. März 2019 oder später

im Rahmen von Bundesfreiwilligendienst oder FSJ

eine Stelle zu besetzen.

Das Bistum Trier engagiert sich im Klimaschutz und hat zum Ziel, seine CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren. Das Klima-Engagement des Bistums umfasst technische Maßnahmen, die Organisation von thematischen Veranstaltungen und die Öffentlichkeitsarbeit für klimabewusstes Verhalten.

Um die Wirksamkeit der Klimainitiative schneller und breiter zu entfalten, wird ab dem 1. März 2019 eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder für ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) angeboten. Gesucht wird ein engagierter Mensch, dem der Klimaschutz ein persönliches Anliegen ist. Zu den Aufgaben zählen unter anderem:

  • Unterstützung bei Veranstaltungen (Vorbereitung, Durchführung), z.B. Fahrrad-/ Mobilitätsaktionstag, Klimatouren

  • Pflege der Homepage http://energiebewusst.bistum-trier.de/

  • Hintergrund-Recherchen für Aufgaben im Rahmen des Klimaschutzmanagements

  • Unterstützung der Netzwerkpflege, Aufbau/Pflege einer Adressdatenbank

  • Mitwirken bei der Öffentlichkeitsarbeit, wie Entwürfe für Klima-Letter, Erstellung von Powerpoint-Präsentationen

  • Durchführen eigener Projekte

Der Freiwilligendienst bietet eine tolle Möglichkeit, um sich für den Klimaschutz zu engagieren, das Berufsleben kennen zu lernen oder sich selber neu zu orientieren. Während der Zeit erfolgt eine intensive pädagogische Begleitung in Form von Seminaren bzw. Bildungstagen.

Der/die Freiwillige erhält ein monatliches Taschengeld und die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen. Am Ende des Freiwilligendienstes gibt es ein Zertifikat und ein Zeugnis.

Weitere Informationen zum Freiwilligendienst im Allgemeinen gibt es im Internet unter www.soziale-lerndienste.de oder unter Tel. 0651-993796-300. Interessierte können ihre Bewerbung auch direkt an die Klimaschutzmanagerin des Bistums, Charlotte Kleinwächter (charlotte.kleinwaechter(at)bgv-trier.de, Tel. 0651-7105 564) richten.

Die Umsetzung der Synode im Bistum Trier

Als Bischof Stephan Ackermann am 1. Mai 2016 das Abschlussdokument der Synode im Bistum Trier unterschrieb, war damit eine inhaltliche Neuausrichtung der Pastoral festgelegt worden. Doch was dies für die Gläubigen und die Pfarreien bedeuten würde, war noch nicht absehbar.

Seitdem haben verschiedene Fachgremien („Teilprozessgruppen“) die Aufgabe, Vorschläge zu erarbeiten, wie die Beschlüsse der Synode in die konkrete Gestalt von Kirche umgesetzt werden können. Da dies nicht von Bischof Stephan allein bestimmt, sondern im Sinne der Synode synodal erarbeitet wird, dauert dies eine gewisse Zeit.

In der Zwischenzeit sind nur wenige Details der Überlegungen der Bistumsleitung bekannt geworden und es sind viele Gerüchte entstanden, die bei vielen Gläubigen Skepsis geweckt haben. Gerade die Befürchtung, dass mit der Umsetzung der Synode viele Pfarreien in große Maxi-Pfarreien aufgehen, in denen alles zentralisiert wird, hat zu Unmut und Protesten geführt.

Seit den Beschlüssen der Bistumsleitung vom 19. Oktober ist nun klar, dass diese Befürchtung nicht eintreffen wird. Denn es wurde das Rahmenleitbild für die Pfarreien der Zukunft verabschiedet, das sehr betont, dass die Gestalt der Pfarreien vor allem durch die (kleinen) Orte geprägt werden, wo Kirche noch oder wieder erlebbar ist. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Feiern der Erstkommunion keineswegs nur noch zentral, sondern weiterhin dezentral dort stattfinden, wo dies bisher der Fall war.

Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg schreibt hierzu im neuen Newsletter und bezieht sich auf die Sorge, dass die Kirche künftig nicht im Dorf bleibt und dass Nähe verloren geht, gerade auch zu den Seelsorgerinnen und Seelsorgern:

„Wir wollen weg von einer kleinteiligen Verwaltung, wir wollen nicht weg von einer kleinteiligen Seelsorge. Ganz im Gegenteil: Wir denken die Pfarrei der Zukunft von den „Orten von Kirche“ her, also von dort her, wo kirchliches Leben und kirchliche Gemeinde lebendig ist. Und damit ist nicht nur das Kirchengebäude gemeint und die Veranstaltung, bei der auch ein Priester anwesend ist. Wir denken hier an Kitas, Altenheime, Jugendgruppen, Gebetskreise, Einrichtungen der Caritas; aber auch Dörfer und Stadtviertel können sich als Orte von Kirche verstehen. Neu einrichten wollen wir die Synodalversammlung in jeder Pfarrei der Zukunft. Delegierte aus den Orten von Kirche bilden dieses neue Basisgremium. Gemeinsam gestalten und voneinander wissen, sich vernetzen – darum soll es gehen.“

Immer noch sind viele offene Fragen bezüglich der Umsetzung der Synode zu klären und zu beschließen. Doch bisher sind folgende Rahmenbedingungen beschlossen worden:

Die Pfarreien der Zukunft sollen im Bistum Trier am 1.1.2020 rechtlich eingerichtet sein und mit der Arbeit beginnen. Bis dahin soll ein Leitungsteam ernannt worden sein, bestehend aus dem leitenden Pfarrer und 2 hauptamtlichen Mitarbeitern und bis zu 2 ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Die pastoralen Mitarbeiter können weiterhin ohne Befristung in dem Bereich tätig sein, wo sie bisher ihrer Arbeit nachgegangen sind.

Das kirchliche Handeln soll durch folgende 7 Leitsätze inhaltlich und geistlich geprägt sein:

  1. Wir lassen uns von der Verheißung des Reiches Gottes leiten.
  2. Wir gehen zu den Menschen und sind missionarisch-diakonisch Kirche.
  3. Wir denken vom Einzelnen her.
  4. Wir nehmen Vielfalt als Gottes Geschenk an.
  5. Wir entdecken und fördern Charismen.
  6. Wir sind Gemeinschaft.
  7. Wir teilen Verantwortung.

Dazu Generalvikar von Plettenberg im Newsletter:

„Die Teilprozessgruppe hat mit dem Rahmenleitbild gut beschrieben, welche Entwicklung ab dem 1. Januar 2020 in den Pfarreien starten kann. Ausgehend von der Feier des Glaubens in Gottesdienst und Gebet und im Bewusstsein, dass Gott all unserem Tun zuvorkommt, stellen wir uns die Frage nach den Themen und Bedürfnissen der vor Ort lebenden Menschen. Darauf aufbauend werden die bewährten Orte von Kirche verlebendigt und neue aufgebaut. Gemeinsam mit den ehrenamtlich Engagierten an den unterschiedlichen Orten und Einrichtungen, den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den verantwortlichen Gremien plant und organisiert das Leitungsteam die Schwerpunkte in der Pfarrei der Zukunft. Wenn wir uns neu ausrichten wollen, wie die Synode es uns aufgetragen hat, brauchen wir diese Investition in eine Entwicklungszeit. Die Leitsätze bieten da eine wirklich gute Orientierung, auch schon jetzt im Übergang.“

Weitere Informationen unter: www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/

"Pfarrei der Zukunft - jetzt kann ich mir endlich ein Bild machen..."

Informationen über das, was man schon sagen kann.

Was kommt da nur auf uns zu – mit der „Pfarrei der Zukunft“?

Viele Fragen und Sorgen sind zu hören:

Werden wir noch eine Messe in unserer Kirche haben? Müssen wir dann immer weit fahren, um ein Pfarrbüro zu finden? Wie soll ein Pfarrer allein das alles schaffen? Wo dürfen wir noch selbst Verantwortung übernehmen? Ist bei so einer Größe die Kirche gar nicht mehr präsent? Wird über uns entschieden? Sollen die Ehrenamtlichen jetzt alles machen?

Bei all diesen Fragen gibt es bisher eher dürftige und vage Informationen – und dem entsprechend viel Raum für Vermutungen und Phantasien.

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In Erkundung

Pfarrei der Zukunft Saarlouis

Die Pfarrei der Zukunft Saarlouis wird voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2020 errichtet werden.

Unterwegs zur Gründung der neuen Pfarrei läuft seit Februar 2018 die Erkundungsphase. Auch unserer Pfarrei der Zukunft ist ein diözesanes Erkundungsteam zugeordnet. Die Mitglieder des Erkundungsteams wollen mit Ihnen zusammen fragen, hinhören und wahrnehmen, was die Menschen bewegt, die in den Räumen dieser zukünftigen Pfarrei leben und arbeiten.

Wir laden Sie ein, sich immer mal wieder auf der Seite http://www.saarlouis.erkundung.info/ umzuschauen; hier soll gezeigt werden, wie sich die Erkundung in der Pfarrei gestaltet. Hier werden Termine veröffentlicht, von Erfahrungen berichtet und Texte zur weiteren Arbeit bereitgestellt…. Wenn Sie Interesse haben, bei der Erkundung in Ihrer Pfarrei der Zukunft mitzumachen, dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit den Erkundern auf (Kontaktdaten auf der Seite).

Wir freuen uns auf vielfältige Erfahrungen bei unserer gemeinsamen Erkundung, auf neue Ideen und Inspirationen – auch für die Zukunft der Kirche hier in unserer Gegend!

Newsletter November 2018

Aktuelle Informationen zur Synode finden Sie im Newsletter November 2018 Weiterlesen ...

Stand der Synode im Oktober 2018: Entwicklungsperspektive wird deutlich

Leitungskonferenz entscheidet über Vorlagen der Teilprozessgruppen

Die Pfarrei der Zukunft wird sich von den vielen verschiedenen „Orten von Kirche“ her entwickeln. Das hatten die sogenannten Teilprozessgruppen (TPGs), die zu den Rahmenbedingungen der „Pfarrei der Zukunft“ gearbeitet haben, vorgeschlagen. Diesem Vorschlag ist die Leitungskonferenz des Bistums nun gefolgt. Bei einem Treffen am 19. Oktober verabschiedete sie große Teile der in den Abschlussberichten der TPGs „Rahmenleitbild“, „Aufbauorganisation und Leitung“ und „Verwaltung und Pfarrbüros der Zukunft“ gegebenen Vorlagen. „Die Entwicklungsperspektive wird deutlich“, betonte Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg am Ende der ganztägigen Sitzung. „Wir gehen Schritt für Schritt miteinander weiter“. Weiterlesen ...

(Zwischen-) Ergebnisse der Teilprozessgruppen

Jetzt für Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst bewerben

Das Bistum Trier bietet in Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Trier e.V. interessierten Menschen die Chance, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren.

Lust mal was Anderes zu machen? Dann bewirb dich jetzt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.soziale-lerndienste.de, unter www.facebook.com/soziale.lerndienste oder unter Telefon 0651/99 37 96 300.

Bewerbungen für ein FSJ oder einen BFD sollten unbedingt frühzeitig erfolgen an: Soziale Lerndienste, Dietrichstraße 30a, 54290 Trier oder direkt an die gewünschte Einsatzstelle.

Eine Übersicht über mögliche Einsatzstellen findet sich unter www.soziale-lerndienste.de. Überdies besteht auf der Internetseite die Möglichkeit, sich mittels Bewerbungsformular direkt online zu bewerben.

„LebensWert“ - Aussendungsfeier im Trierer Dom für 400 Freiwillige im Bistum Trier

Am 01.08. haben schon einige Freiwillige ihren Dienst gemeinsam angefangen.

Wir haben die Freiwilligen gefragt, warum sie sich eigentlich die Zeit nehmen ein FSJ oder einen BFD zu machen…
ihre Antworten waren unter anderem:
sich im Beruf ausprobieren, mit Menschen arbeiten, Ängste abbauen, sich Neuem stellen, würdevoll und respektvoll miteinander umgehen….

Hier der ganze Artikel von der Pressestelle mit ausführlicheren Statements von Giuseppina, Jorgie, Julia und Peter, und Bildmaterial

https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/eine-arbeit-die-mich-mit-freude-und-stolz-erfuellt/